Französische Weine
Ausgesuchte französische Weine: Für viele Weinfreunde ist Frankreich das Weinland par excellence. Zweifelsohne besticht Frankreich durch seine Vielzahl an herausragenden Weinregionen und seine mehr als tausendjährige Weintradition. Die edlen Tropfen, die hier produziert werden genießen internationalen Ruhm. Hinzu kommt: Frankreich ist der größte Weinproduzent der Welt. Angesichts der immer stärker werdenden Konkurrenz hat die Weinbranche dabei in den letzten Jahren eine grundlegende Wandlung erlebt - ohne ihre traditionsreiche Identität und Qualität zu verlieren. Letztere ergibt sich aus der idealen Vereinigung von Klima, Boden und Rebsorte, dem unverwechselbaren geprägt haben.
Qualitätsbezeichnungen französischer Weine:
- VIN DE TABLE (VDT): Die unterste Stufe der einfachen, kaum reglementierten Weine.
- VIN DE PAYS (VDP): Landwein, entspricht dem deutschen Landwein und dem IGT in Italien. Auch in dieser Kategorie finden sich eine ganze Reihe von Spitzenweinen.
- VIN DÉLIMITÉ DE QUALITÉ SUPÉRIEURE (VDQS): per Gesetz bestimmt sind Anbaufläche, -methode, Höchstertrag und Vinifikationsverfahren. Es gilt unter anderem für Anwärterregionen für die darüberstehende AOC oder AC.
- APPELLATION D'ORIGINE CONTRÔLÉE (AOC, AC): kontrollierte Herkunftsbezeichnung für die Spitze der Qualitätspyramide in Frankreich, sie regelt über VDQS hinaus den Anbau noch strenger: genau umgrenztes Gebiet, Rebsorten, Pflanzdichte, Rebschnitt, Vinifikations- und Ausbaumethode, Mindestmostgewicht, maximalen Ertrag. Innerhalb der Qualitätsstufe AOC gibt es noch weitere Differenzierungen, wobei Appellationen wie Burgund (Premier Cru, Grand Cru), Champagne (Premier Cru, Grand Cru) und Bordeaux jeweils eigene Subkategorien haben.
- APPELLATION D'ORIGINE PROTÉGÉE (AOP): Seit August 2009 ersetzt diese Bezeichnung in Folge der neuen Regelungen durch die EU-Weinmarktordnung die Bezeichnungen AOC und VDQS.
Weitere Etikettenzusätze:
- Cru: Bezeichnung für Spitzengewächs: 1er bis 5ième cru sind erlaubt, grand cru, cru classé u.v.m. Diese Einteilung hat ihren Ursprung im Bordeaux. Nach und nach bedienen sich auch andere Weinanbaugebiete dieser Methode. Qualitätsstufen werden auf Anbaugebiete/Bereiche vergeben und nicht, wie in Deutschland auf einzelne Weine. Sie sind für das jeweilige Gebiet auf mehrere Jahre festgelegt. Hat ein Winzer ein Prüfung auf 1er cru bestanden, dann darf er es auch im nächsten Jahr auf das Etikett schreiben. Daher ist bei französischen Weinen der Jahrgang wichtig.
- Domaine: Bezeichnung eines Winzerbetriebes, bei Land- und Tafelwein
- Château: Bezeichnung eines Winzerbetriebes, bei Qualitätswein, Weinbereitung muss auf dem Besitz selbst erfolgen.
- Primeur und Nouveau: Bezeichnung für jungen, frischen Rotwein, der kurz nach Abschluss einer schnellen Fermentation abgefüllt wird und wenige Monate später getrunken sein sollte. Als Primeur dürfen nur Land- und Qualitätsweine verkauft werden. Tafelweine können die Bezeichnung Nouveau tragen.

Unser Weinsortiment ist nach Anbauregionen sortiert.
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